Sonntag, Oktober 02, 2016

Fussball: Torjäger Adrian Wettach mit dem SV Freistett heute in der Landesliga

Adrian Wettach (links) ist aus der Spielpause zurück. (c) BadenOnline bo.de
"Beim SV Freistett kehrt Adrian Wettach (links) nach überstandener Verletzung wieder in den Kader zurück."
meldet Fritz Bierer auf BadenOnline, und fährt zum Spiel heute seit 15Uhr fort: "Gegen die Spielvereinigung Ottenau ist im heimischen Friedrich-Stephan-Stadion wieder ein Sieg eingeplant." [ Weiterlesen hier: Quelle Baden Online ]

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Samstag, Februar 06, 2010

Walter Wettach Autorenlesung: Grock. Das verrückte Leben des Adrien Wettach

Video der Autorenlesung: Teil 1 - Die Vorrede



Teil 2 - Lesung über Grock als Clown und Mensch



Teil 3 - Lesung aus dem Kapitel "Papa Grock" über den Menschen hinter dem Clown



[ Weiterlesen und dann nach unten scrollen hier: Alles über Grock im Wettach-Blog ]

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Freitag, Februar 05, 2010

Wettach Familientreffen in Langensteinbach

Wettach Familienbild

Am Rande der Lesung des Buches von Walter Wettach über Adrien Wettach, Grock, trafen sich in Langensteinbach/Baden am 05.Februar 2010 etwa 20 Wettachs (inkl. angeheiratete) und Wettach-Nachfahren, darunter Horst, Brigitte, Klaus, Wolfgang, Theo Wettach...

[ Das Bild größer ] Und die folgenden kurzen Sekunden gingen dem Bild voraus:


Freitag, Februar 05, 2010 Wettach Familientreffen … - MyVideo

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Mittwoch, Januar 27, 2010

Adrien Wettach in Langensteinbach

Sonntag, Januar 17, 2010

Museum Grock: Villa in Imperia in neuem Glanz eröffnet


(ANSA) -IMPERIA, 17 GEN- Il restauro di Villa Grock, la prestigiosa dimora del celebre clown svizzero Adrien Wettach e' ora di proprieta' della Provincia di Imperia.

Dopo i lavori di recupero, da 4 milioni di euro, riapre al pubblico e si prepara ad ospitare un Museo del clown.

Del progetto, col quale Imperia si candida a diventare con il Principato di Monaco capitale della clownerie, si e' parlato alla cerimonia di riapertura. L'idea e' di realizzare un percorso scenografico sul tema del clown e del circo.



Nach einer langwierigen Restaurierung, Rückkehr zu seinem früheren Glanz, Villa Crock von Imperia, das prestigeträchtige Gebäude der Schweizer Clown Adrien Wettach einen tiefgreifenden Eingriff makeover.

In Anwesenheit des Ministers für wirtschaftliche Entwicklung, Claudio Scajola, das historische Gebäude wurde für die Öffentlichkeit gestern wieder eröffnet. Die Villa, konstruiert und gebaut sind so glänzend für das berühmte Clown Grock, im Jahre 1927 wurde 2002 von der Provinz von Imperia für den Betrag von 1,342,787.93 Euro erworben. Die Provinz will nun machen es zu einem "Museum des Clowns." Das gesamte Projekt umfasst Werke für etwas mehr als eine Million Euro, eine Ausgabe, die bereits finanziert wurde.



[ Weiterlesen hier: Artikel bei edilone.it mit Google-Übersetzung ]

[ Read this article at edilone.it translated by Google ]

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Dienstag, Juli 14, 2009

Adrian Wettach - Grock vor 50 Jahren gestorben

Grock liebte den Luxus und das Geld: Seine Villa Bianchi im italienischen Imperia. Besonders berühmt machte Adrien Wettach, wie Crock mit bürgerlichem Namen hiess, sein Ausruf «nit möööglich». Am 14. Juli vor 50 Jahren starb er in der norditalienischen Stadt Imperia.

«Mein Grossonkel Adrien war ein äusserst herzlicher Mensch, hie und da konnte er aber auch jähzornig sein», sagte Grossneffe Raymond Naef gegenüber der SDA. «Als etwas angeberischer Draufgänger gab er sich selbstverliebt und dickköpfig - und schon im nächsten Augenblick war er wieder liebevoll und entgegenkommend.» Dies ist milde formuliert. Grock galt als äusserst egozentrisch, der seine Bühnenpartner auswechselte, sobald ihm etwas nicht passte.

Sein sprunghafter Charakter spiegelte sich - so Naef - auch in seinen Auftritten. «Er erschien in einem viel zu langen und farbigen Kostüm, dann verliess er die Bühne und kehrte zurück in zu engen, schwarz-weissen Kleidern. Oder aber er trug einen riesengrossen Koffer und nahm daraus eine winzige Geige hervor.»

Grock war aber in erster Linie ein äusserst vielseitiger Bühnenkünstler. Er beherrschte die Pantomime, war Akrobat und Jongleur, spielte mehrere Musikinstrumente und beherrschte zehn Sprachen. Sein Humor wirkte nie abgedroschen und nie machte er sich über sein Publikum lustig. Im Gegenteil: zum Lachen brachte er die Leute mit seinem ausgeprägten Sinn für Situationskomik.

Weltweite Erfolge

Grocks Bedeutung kann denn auch kaum überschätzt werden. Erfolge feierte er in London, Paris und Berlin ebenso wie in Russland, in den Ländern Nordafrikas und in Nord- und Südamerika. Als Charlie Chaplin Grock 1931 traf, sagte er zu ihm: «Wenn ich der beste Komiker auf der Leinwand bin, dann bist du der grösste auf der Bühne», erinnert sich Raymond Naef. Grock wusste sich auch zu vermarkten und verdiente für seine Zeit enorme Gagen. In einzelnen Zirkusprogrammen soll er viermal so viel Geld pro Vorstellung verlangt haben, wie alle anderen Künstler zusammen.

Geboren wurde Grock als Charles Adrien Wettach am 10. Januar 1880 in Loveresse BE. «Ich hätte Bauer werden können wie mein Grossvater oder Uhrmacher wie mein Vater. Ich bin aber Clown geworden, diesen Beruf liebe ich. Alle Clowns jedenfalls wissen, dass das ein seriöser Beruf ist», sagt Grock im Film «Au revoir Mr Grock» (1949). Seine Erfolge verhalfen ihm zu grossem Vermögen. Davon zeugt eine imposante neobarocke Villa, die er sich in Italien erbauen liess.

Hitlers Glückwünsche

1934 beglückwünschte ihn Hitler in München: Er habe sich Grocks Vorstellung nicht weniger als dreizehn Mal angesehen. Als Grock vom Führer ihm gewidmete Fotografien entgegennahm, löste er bei seinen Verwandten und Freunden eine Welle der Entrüstung aus. Seine Einschätzung Hitlers ändert sich aber 1938, als Deutschland von ihm den Ariernachweis verlangte. Er zog sich nach Italien zurück, trat aber zwei Jahre später auf Wunsch des deutschen Propagandaministers Joseph Goebbels in Kriegslazaretten auf.

Nach dem Krieg setzte er seine Tourneen erfolgreich fort, wurde aber von den Medien beschuldigt, mit den Nazis kollaboriert zu haben. «Es gibt allerdings kein Dokument, das beweisen würde, dass Grock offiziell das Dritte Reich unterstützt hat», unterstreicht Raymond Naef. Für Grocks langjährigen Bühnenpartner, Oliver M. Meyer, war Grocks Einstellung zu Nazideutschland völlig unpolitisch, nur opportunistisch: «Grock trat immer dort auf, wo er die grössten Erfolge und die grössten Gagen erhielt – und dies war eben während dem Dritten Reich Deutschland. (...) Grock liebte das Geld.»

1951 eröffnete Grock seinen eigenen Zirkus mit einem Zelt, das 4500 Personen fasste, mehr als das grosse Zelt des Zirkus Knie. Seinen letzten Auftritt hatte er 1954 in Hamburg.

Verschwundene Urne

Grocks aussergewöhnliche Lebensgeschichte vollendete sich am 14. Juli 1959. Eine letzte Ruhestätte hat er keine: Die Urne mit seiner Asche verschwand aus der Villa Bianchi, die lange leer stand und exzessiv geplündert wurde.

Die Idee, zu seinem Angedenken in der Schweiz einen museal- pädagogischen Freizeitpark zu errichten, scheiterte zwei Mal an mangelnden finanziellen Mitteln, einmal in Pruntrut und einmal in St. Imier. Beim breiten Publikum ist Grock heute etwas in Vergessenheit geraten. Unter seinesgleichen aber gilt er als der grösste Musikclown des 20. Jahrhunderts. (rb/sda)



[ Weiterlesen hier: Deutschlandradio Kultur ]

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Dienstag, März 24, 2009

Adrian Wettach - Grock, ein Unvergessener

Quelle: Berliner Morgenpost
Klaus Geitel schreibt in "Meine Geschichte": Bis auf den heutigen Tag werde ich nicht satt, zweier Künstler höchst gegensätzlicher Art zu gedenken, die, weiß Gott, nichts mit einander gemein hatten. (...) Doch war jeder auf seine Weise einzigartig und blieb unvergessen. Ich begegnete beiden erstmals als 15-Jähriger, also in den dreißiger Jahren.

Der eine war Benjamino Gigli, der andere Dr. Adrian Wettach, ein Schweizer, besser bekannt unter dem Künstlernamen Grock. Sein unvergesslicher Clowns-Ruf "Nit mö-ö-ö-glich", mit dem Wettach alias Grock seine Lebenserinnerungen überschrieb, warf sich unwiderstehlich über alle erdenklichen Zirkusmanegen der Welt. Es war eben doch möglich, nichts als Zirkus-Clown zu sein und gleichzeitig unsterblich zu werden. (...)

Das [alleine spielen] allerdings tat Grock nachhaltig selbst auf seine uralten Tage. Grock schlurfte, als ich ihn wiedersah, in seinen Clownlatschen schon auf die achtzig zu. Das muss Mitte der fünfziger Jahre gewesen sein. Aus Anhänglichkeit besuchte ich noch einmal seinen Circus. Grock nahm sich Zeit. Im Schneckentempo umrundete er, eine armselige kleine Ziehharmonika in den Händen, die leere Arena. Er blickte ins Publikum, als suche er mich. Er spielte eine winzige, fast melancholische Melodie und zog sie in eine schluchzende Länge.
Dann aber gab er sich urplötzlich auf der Wanderung einen Ruck und setzte sich nieder. Nicht allerdings auf einen Stuhl, o nein! Er schwang sich wie im Fluge hoch auf dessen Lehne hinauf und blieb dort, immerfort weiter spielend, unerschütterlich sitzen. Donnerwetter - wenn auch ich auf meine alten Tage etwas derart Einzigartiges zustande brächte!
[ Weiterlesen hier: Quelle ]

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Mittwoch, März 26, 2008

Grock on YouTube

Mittwoch, Oktober 24, 2007

Adrian Wettach - Clown Grock Der König des Lachens erlebt zurzeit ein Revival

Quelle Zürcher OberländerDer Clown Grock ist, fast 50 Jahre nach seinem Tod, wieder en vogue: Neue Publikationen sind erschienen und seine Villa Bianca an der Riviera wird zu einer Gedenkstätte umfunktioniert.

Wenn Zirkusdirektoren heute ihre Programme zusammenstellen, dann sind gute Clownnummern ihr grösstes Problem. Dem war nicht immer so. Und eine der herausragendsten Figuren der legendären Epoche grossartiger Spassmacher war ein Schweizer: Clown Grock (1880-1959). Heute schon fast vergessen, war er zu seiner Zeit Manegenkult - und jedes Kind kannte ihn. Er galt als der König des Lachens. Zusammen mit dem Spanier Charlie Rivel gehörte er zu den letzten grossen Clowns, die im goldenen Zeitalter der Manegen nicht nur die eigentlichen Exponenten, sondern auch die Kassenmagneten der Zirkuskunst waren.

So schrieb die Illustrierte «Paris Match» in einer Grossreportage fünf Jahre vor seinem Tod: «Son masque d'August a inspiré tous les clowns du monde». In den dreissiger Jahren gab es in Amerika und Europa sogar Spielpuppen mit den Zügen von Grock. Millionen von Kindern und Erwachsenen haben während fünf Jahrzehnten über ihn Tränen gelacht. Als er 1959 starb, titelte die Weltpresse: «Grock, der König der Clowns, ist tot». «Jeder Mensch ist ein Clown, aber nur wenige haben den Mut, es zu zeigen», meinte Grocks zeitgenössischer Konkurrent Charlie Rivel. Die Frage drängt sich daher auf: Was hat Grock zum Clown befähigt, woher stammte dieses Naturtalent? Wie kam es, dass dieser Grock zum Inbegriff der Volksweisheit «Über Clowns lacht man; über grosse Clowns lacht man nicht nur, man liebt sie» wurde?

Sohn eines Uhrmachers

Grock war kein Zirkuskind. Am 10. Januar 1880 kam er in Loveresse im Berner Jura als Sohn eines Uhrmachers zur Welt, was ihn nicht hinderte, schon früh vom Zirkus zu träumen. Als sein Vater aus wirtschaftlicher Not heraus den Beruf wechselte und 1892 in Biel das (heute noch existierende) Restaurant Paradiesli übernahm, kam der kleine Adrien Wettach - zusammen mit Schwester Jeanne - zu ersten Auftritten als Akrobat und Musiker. Eine Uhrmacherlehre brach er nach lediglich vier Wochen ab. 1897 wanderte er nach Ungarn aus, mit vier Franken im Sack. Hier traf er den Clown Alfred Prinz, der ihn als Partner im Zirkus engagierte, womit seine Träume endlich wahr wurden. Nach Ungarn folgten erfolgreiche Auftritte als Musikclown in Deutschland und Frankreich. Und wie der Zufall so spielt: 1903 suchte der Komiker Marius Galante einen Ersatzpartner für seine Clownnummer «Brick und Brock». Da Adrien Wettach nicht einfach den Namen seines Vorgängers übernehmen wollte, einigte man sich auf «Brick und Grock». Das Logo fürs Leben war geprägt, und die Karriere führte fortan steil aufwärts. Mit dem berühmten Weissclown Antonet trat er in den bekanntesten Varietés jener Zeit auf, und in spanischen Stierkampfarenen sogar vor 20 000 begeisterten Zuschauern. Spätere Partner waren Schwager Géo Lolé und Max van Embden. Grocks Partnerschaften waren stets geprägt von Streit, Versöhnung und Trennung. Doch in der Manege wurde er auf seinen Tourneen in ganz Europa bejubelt - und desgleichen in Amerika. Von hier aber kehrte er, trotz finanziellem Erfolg, in seine Wahlheimat London zurück, da der derbe amerikanische Humor nicht nach seinem Geschmack war.

Ein Ausnahmekönner

Grock war ein Multitalent: dummer August und Mime, Musiker und Komponist, Akrobat und Jongleur - kurz ein genialer Clown. Seine übergrossen, karierten Klamotten, die weissen Handschuhe und die Quadratlatschen, aber auch sein unnachahmlicher Sprung auf die Stuhllehne und sein virtuoses Spiel auf der Miniaturgeige oder der Konzertina sind legendär. Und so, wie Charlie Rivel mit seinem «Akrobat schööön!» Furore machte, so hatte auch Grock seine geflügelten Bonmots: «Nid möööglich!» oder «Waruuum?», letzteres die berühmt-lapidare Frage in den unpassendsten Momenten. Grock beherrschte mehr als ein halbes Dutzend Instrumente virtuos und produzierte gut zwanzig Schallplatten mit Unterhaltungsmusik. Als sein Freund, der deutsche Akkordeon-Fabrikant Ernst Hohner ihn fürs Akkordeonspiel zu begeistern versuchte, lehnte er jedoch ab, nochmals ein neues Instrument zu erlernen. Also baute Hohner, nach der Idee von Grock, ein Akkordeon mit Klaviertastatur: ein neues Instrument war geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg verschwanden immer mehr Varietés. Grock gründete 1951 - bereits 71-jährig - einen eigenen Varietézirkus. Mehr als 4500 Sitzplätze fasste das Riesenchapiteau und verfügte über eine drehbare (!) Bühne. Damit absolvierte er eine höchst erfolgreiche Tournee durch Europa. Dann aber der traurige Moment: Am 31. Oktober 1954 verliess Grock in Hamburg zum letzten Mal die Bühne - weinend. Und das Publikum, das er immer zum Lachen gebracht hatte, weinte mit ihm unter nicht enden wollenden Ovationen. «Der Kreis hatte sich vollendet, denn Lachen und Weinen sind ja erst das ganze Herz des Menschen. Und ich, ein Kerl, der gerne boxt und rauft und sein Leben lang niemals zimperlich war - ich schämte mich nicht meiner Tränen.»

Der Clown Grock brachte mit seinem feinen Humor die Menschen zum Lachen; seine Herzlichkeit wirkte ansteckend. Doch der Mensch Grock hatte Ecken und Kanten. Mit seinem impulsiven und aufbrausenden Temperament und seiner manchmal autoritären und sturen Art konnte er auch verletzend sein; davon wussten nicht zuletzt seine Partner ein Lied zu singen. Ein unschöner Klecks in seinem Reinheft war - und das scheint so gar nicht zu einem Clown zu passen - seine anfängliche Faszination fürs Naziregime in Deutschland. Obschon er erst mit grosser Verzögerung seine Fehleinschätzung erkannte und korrigierte, schien dies der Karriere keinen Abbruch zu tun.

Und was auch nicht zu dem auf der Bühne bescheiden auftretenden Clown passen wollte, war seine schlossähnliche Prunkvilla Bianca in Oneglia an der italienischen Riviera, die er sich im Kulminationspunkt von Ruhm und Reichtum erbauen liess und für die er Unsummen ausgab. Hier starb er dann auch am 14. Juli 1959. Verbittert wünschte der «König der Clowns» im letzten Satz seines Testaments für die Bestattung: «Keine Blumen, keine Reden und auf gar keinen Fall einen Priester oder Pfarrer.» Doch über allem blieb unerschüttert sein Leitsatz: «Gäbe es die Möglichkeit einer Wiedergeburt und könnte man sich wünschen, als was man wiedergeboren würde, es gäbe für mich nur eines: ich würde wieder Grock - ein Clown!»


[ Weiterlesen hier: Quelle Zürcher Oberländer ]

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Freitag, März 16, 2007

Das Erbe des Adrian Wettach - Grockland nimmt Gestalt an - Finanzierung noch offen

Quelle: Basler ZeitungSt. Imier. SDA/baz. Bis 2009 soll in St. Imier im Berner Jura eine Freizeitstätte zu Ehren des aus der Region stammenden Clowns Grock errichtet werden. Der Verein Grockland hat am Freitag das Projekt vorgestellt. Noch fehlen aber ein Finanz- und Businessplan.

Die Anlage umfasst ein grosses Gebäude mit einer Musik-Halle. Im 300-plätzigen Saal sollen pädagogische aber auch spielerische Aktivitäten Platz finden, wie Laurent Diercksen, Direktor des Vereins Grockland, am Freitag vor den Meiden sagte.

Die Anlage inspiriere sich an der Epoche und den Lebensumständen zu Grocks Zeit von 1880 bis 1959.

«Wir wollen realistisch bleiben»

Angesichts der Schwierigkeiten mancher Themenparks, kamen die Verantwortlichen von ihrem urpsrünglichen Projekt, einem eigentlichen Freizeitpark, ab. «Wir wollen realistisch bleiben», betonte Vereinspräsident Jean Vaucher. Der Verein rechnet mit 50 000 bis 60 000 Besuchern pro Jahr.

Dass die Freizeitstätte in St. Imier gebaut werden soll, hat unter anderem finanzielle Hintergründe. Im Rennen waren nämlich auch Pruntrut und Delsberg im Kanton Jura. St.Imier wurde ausgewählt, weil die Gemeinde das Gebäude und das Land gratis zur Verfügung stellt, Zustimmung der Stimmberechtigten vorbehalten.

Noch nicht geregelt ist die Finanzierung der Freizeitstätte. Entsprechende Verhandlungen mit privaten Investoren und der öffentlichen Hand seien im Gang. Der Clown Grock, mit bürgerlichem Namen Adrian Wettach, stammt aus Loveresse im Berner Jura.
[ Weiterlesen hier: Quelle ] - [ Weiterlesen hier: Grockland.ch ]

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Samstag, März 10, 2007

Verein Grockland will Treffpunkt für Verspielte in Saint-Imier - Adrian Wettach in seiner Heimat gedenken

Infomaterial zu Grock. Quelle: Zisch.chDer Verein Grockland will seine Freizeitstätte zu Ehren des aus dem Berner Jura stammenden Clowns Grock (1880-1959) in Saint-Imier errichten. Damit kommt die Region zum Zug, aus der Grock stammt.

Geprüft hatte er auch die Standorte Pruntrut und Delsberg im Kanton Jura. Nun hat der Verein den Entscheid zu Gunsten von Saint-Imier bekanntgegeben. Noch nicht gesichert ist die Finanzierung des Vorhabens. Auch zum Konzept des Freizeitorts äusserte sich der Verein noch nicht.

Grock (eigentlich Adrian Wettach) sei in weiten Teilen der Welt ein Begriff, betont der Verein. Es gelte nun, dieses Renommee auch an seinem Herkunftsort zur Geltung zu bringen.
[ Weiterlesen hier: Quelle ]

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Mittwoch, Januar 17, 2007

Adrian Wettach immer aktuell: Helge Schneider outet sich als Grock-Fan

Bild: Keystone - Quelle: Zisch.ch "Katzenklo"-Star Helge Schneider hatte schon früh ein Vorbild: Den in Biel geborenen Charles Adrien Wettach (1880 - 1959), besser bekannt als Clown Grock. Im Interview mit der "Coopzeitung" bestätigt er: "Grock ist mein Idol."

"Als Kind hatte ich ein Buch über ihn mit vielen Bildern. Da hab ich mir vorgestellt, wie seine Auftritte gewesen sein könnten", erzählt der Deutsche Komiker, der im Mai mit seinem Programm "I brake together" durch die Schweiz tourt, weiter. Live erleben konnte ihn der 52-Jährige aufgrund seines Alters leider nie, doch "vor kurzem fand ich im Internet ein Filmchen über ihn: Grock ist genau so, wie ich ihn mir vorgestellt habe - oder sogar noch besser", so Schneiders Eindruck.

Ab Donnerstag ist der Musiker, Autor, Schauspieler und Regisseur als Adolf Hitler in der Komödie "Mein Führer" in den Deutschschweizer Kinos zu sehen.

[ Weiterlesen hier: Quelle Zisch.ch ]

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Montag, Dezember 18, 2006

Adrian Wettach: Melancholisch, knallhart und ein grosser Poet: Clown Grock in einer Rezension der NZZ

http://www.filmarts.ch/pro_grockprojekt.htmMelancholisch, knallhart und ein grosser Poet: Clown Grock in einer neuen Bildbiografie

Grock ist ein Mythos: der grösste der Clowns und erst noch ein Schweizer. «Nit möööglich»? Doch. Adrian Wettach lebte von 1880 bis 1959. Was ist das: der grösste der Clowns? Der Autor und Dokumentarfilmer Oliver Matthias Meyer hat keine Antworten parat. Dafür offeriert er in seiner üppigen Bildbiografie (wie schon 1999 ein französischsprachiges Werk von Laurent Diercksen) Einblicke in ein Artistenleben, das aus dem Uhrenarbeiter- und Gastwirtmilieu im Berner Jura herausführte, sich in der europäischen Provinz zum Erfolg strampelte, an der italienischen Riviera ein luxuriöses Idyll genoss und im Variété der Metropolen Triumphe feierte (Abstürze eingeschlossen), bejubelt von den Zelebritäten seiner Zeit. Dass sich darunter Goebbels und Hitler befanden, entfesselte bei Kriegsende in der Schweiz eine Polemik. Ob Grock mit den Nazis sympathisierte, «kann nicht endgültig belegt werden», resümiert Meyer, für die Zeit vor dem Krieg sei davon auszugehen, lässt er Fredy Knie sen. sagen.

Kein zimperlicher Mensch wird da sichtbar, sondern einer, der partout der Grösste sein wollte, seine Partner wechselte, wenn sie nicht mehr opportun waren: sogenannt unpolitisch, aber künstlerisch besessen und knallhart im Geschäft. In drei Autobiografien stilisierte sich Wettach zum Teil effektvoll selber. Meyer zitiert reich aus ihnen und aus Interviews, quasi als Originalton-Spur. Er pflegt aber einen wenig diskursiven Umgang mit dem Material, übernimmt in seiner (da und dort suboptimal lektorierten) Lebenserzählung oft Wettachs Tonalität und verzichtet im Einzelnen auf Quellenangaben. Wichtiges ist in den Anhang verbannt, eine Bibliographie vermisst man.

Adrian Wettach hatte ein hartes Gesicht. Genial, wie er seine langen Wangenfalten zum treuherzig strahlenden Lachmund umschminkte. An Grock in seinem karierten Schlabberkostüm kann man sich nicht sattsehen: Der berühmte 45-minütige Auftritt von 1931 auf der DVD ist eine magistrale Demonstration von Einfällen, physischer Behendigkeit, von Musikalität auf Handharmonika, Klavier, Mini-Geige, mit traumwandlerischem Gespür für Timing und Pointe. Unendlich komisch und voll melancholischer Poesie. Grock, das war gleichzeitig ein träges somnambules Schweben und ein präziser, schneller Tusch - der Sog dieser Mischung ist auch heute noch unwiderstehlich. Martin Walder

Oliver M. Meyer: Grock - Seltsamer als die Wahrheit. Artsedition, Zürich 2006. 266 S. mit zahllosen Abb., 1 DVD, Fr. 92.-.

[ Weiterlesen hier: 17. Dezember 2006, NZZ am Sonntag ]

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Freitag, Juni 30, 2006

Adrian Wettach schnellster Schüler beim Badenova-Cup

Quelle: Acher-Rench-ZeitungSiege für Diersheim und Freistett
Schnellste Schüler Rheinaus wurden am Sonntag im Rahmen der Hanauerlandspiele gekürt

Adrian Wettach und Roxana Asa heißen in diesem Jahr die schnellsten Schüler Rheinaus. Sie siegten am Sonntag beim Badenova-Schüler-Cup, der wieder im Rahmen der Hanauerlandspiele ausgetragen wurde.

Fester Bestandteil des Programms der diesjährigen Hanauerlandspielen war am Sonntag wieder der Badenova-Schüler-Cup der Rheinauer Grundschulen. Dabei werden die schnellste Schülerin und der schnellste Schüler Rheinaus über die 50-m-Sprintstrecke ermittelt.

Wie immer durfte der Nachwuchs direkt vor den jeweiligen 100-m-Finalläufen der Top-Athleten an den Start gehen, was dann auch für eine entsprechende Kulisse entlang der Zielgeraden sorgte. Angefeuert von den zahlreichen Zuschauern zeigten die Jungs und Mädchen jeweils ein spannendes Rennen. Am Ende gab es für alle Teilnehmer Urkunden und Sachpreise, die von Rheinbischofsheims Ortsvorsteher Rainer Welsche als Vertreter der Stadtverwaltung überreicht wurden.
Am Ende gab's zwei Doppelsiege – bei den Mädchen für die Grundschule Diersheim, bei den Jungs für die Wilhelm-Rohr-Schule Freistett. Schnellste Schülerin war Roxana Asa vor Celia Schweigel und Samantha Quirrenbach (GS Helmlingen). Bei den Jungs hatte Adrian Wettach die Nase vorn.

Ergebnis-Übersicht
Schüler: 1. Adrian Wettach (Wilhelm-Rohr-Schule Freistett) 8,07 sek.

[ Weiterlesen hier: Quelle Acher-Rench-Zeitung ]

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Sonntag, März 27, 2005

Adrian Wettach: Grock ist im Lexikon umgezogen

WikipediaDer weltberühmte Clown Grock ist in der weltberühmten Open Source Enzyklopädie WikiPedia umgezogen - und dort nun auch und vor allem unter seinem bürgerlichen Namen, Adrian Wettach, zu finden.
[ Weiterlesen hier: Adrian Wettach (Grock) in der Wikipedia ]

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Freitag, März 11, 2005

Adrian Wettach: Die Villa des Clowns Grock wird öffentlich zugänglich

Die Villa BiancaDie Villa des Clowns Grock wird öffentlich zugänglich - Vage Pläne für die spätere Nutzung: Wie den Blumen bekommen an der Riviera Sonne und mildes Klima auch den Touristen. Ausländer aus dem Norden pilgern aus diesem Grunde sowie wegen der üppigen Vegetation und der prächtigen Panoramen entlang der Küste seit über hundert Jahren in Scharen nach Ligurien ans Meer. Zu den ersten Fremden, die sich in diesen Landstrich vernarrt hatten, gehörten Ende des 19. Jahrhunderts Reiche aus dem zaristischen Russland, aus Deutschland und England. Unter den prominenten Besuchern fand sich überdies früh schon der Schweizer Clown Adrien Wettach, genannt Grock, der 1927 in der Umgebung von Imperia ein Grundstück erwarb und sich drei Jahre später mehr oder weniger definitiv an der Riviera niederliess. Domenico Gandolfo hat sich in den letzten Jahren nach Kräften dafür eingesetzt, dass Grocks Anwesen erhalten bleibt, und er ist überzeugt davon, dass der Schweizer Unterhaltungskünstler seinerzeit dem Charme dieser traumhaften Gegend erlegen war wie vor ihm so viele andere. Allerdings spielte im Falle von Grock auch eine Frau eine Rolle. Ines Ospiri, die er in der Folge heiratete, stammte aus dem piemontesischen Ort Garessio, der nur knapp 50 Kilometer von Imperia entfernt ist.

Grocks Villa liegt hoch über Oneglia, neben Porto Maurizio einer der beiden Siedlungskerne, die zusammen Imperia bilden. Der Blick über die Stadt, die umliegenden Hänge, die Bucht und die See ist atemberaubend, und auf einem Balkon im dritten Stock des riesigen Hauses lässt sich leicht vorstellen, welche Rundsicht Grock hatte, bevor in der Umgebung Häuser und Wohnblocks hochgezogen wurden. Als der erfolgreiche und weltberühmte Clown an die Riviera kam, stand auf dem Grundstück zunächst lediglich eine kleine Villa; Grock liess einen prachtvollen Garten anlegen, einen Teich ausheben und in diesem eine Insel mit Wasserspielen bauen, dazu kamen ein Festsaal, Werkstätten, Ateliers samt Fotolabor sowie eine eigene Elektrizitätszentrale. Am Ende passte das Wohnhaus nicht mehr so richtig in diese pompöse Anlage, und Grock nahm kurzerhand den Bau einer schlossartigen Residenz mit gut 50 Zimmern an die Hand.

In den Bau flossen Elemente aus einer Vielzahl von Stilrichtungen ein; schön oder elegant ist er nicht, sondern ein Ungetüm in orientalisch verbrämtem Neobarock mit Leihgaben aus dem Jugendstil. Als Dekorationsstücke fanden neben Grocks Maske in Haus und Garten Symbole aus der Welt der Esoterik Verwendung, was unter anderem damit zusammenhängt, dass der Clown einer Freimaurerloge angehörte. Grock lebte mit Unterbrüchen bis zu seinem Tod am 14. Juli 1959 in der «Villa Bianca», so benannt nach seiner Stieftochter. Für seine Witwe wurde das Anwesen wegen der hohen Unterhaltskosten zu einer Belastung, der sie aber bis zu ihrem Tod 1974 standhielt. Sie versuchte nach Kräften, bei staatlichen Stellen Interesse für das Anwesen zu wecken, um es im Andenken an ihren Mann der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Daraus wurde allerdings nichts, ein Jahr später verkaufte ihre Tochter Bianca Villa und Garten an einen Immobilienunternehmer, dazu verscherbelte sie den gesamten übrigen Besitz ihres Stiefvaters.

Jahre des Verfalls - und des Aufbaus

Der erste Käufer trug sich mit Plänen, die Villa in ein Appartementhaus umzubauen, es geschah indessen nie etwas, und zudem ging ihm finanziell der Atem aus. Dasselbe Schicksal ereilte in der Folge auch den nächsten Besitzer, so dass das Anwesen schliesslich versteigert wurde. Auf diese Weise ging es in den Besitz eines Unternehmens in Alba im Piemont über, und von dort gelangte es vor drei Jahren in die Hände der Provinz Imperia. Während dieser Jahre verfielen Villa und Garten immer mehr, zuletzt hatten sich vorübergehend Obdachlose eingenistet. Dass die Villa Bianca bessere Tage gekannt hat, ist unübersehbar: die Wände sind mit Graffiti verschmiert, die Glasscheiben grösstenteils eingeschlagen, in Böden und Wänden klaffen Löcher, Tapeten sind heruntergerissen, und Türen und Portale hängen schief in den Angeln. Gelitten hatte Grocks Besitz allerdings schon während des Zweiten Weltkrieges, als darin der Reihe nach deutsche Verbände, italienische Partisanen und schliesslich britische Truppen einquartiert waren. Signore Gandolfo, der dem grossen Clown am 1. Mai 1959 in der Villa Bianca kurz begegnet war, erzählt, dass Grock in den Kriegsjahren über dem Haus die Schweizer Flagge gehisst habe.

Dass die Villa heute noch steht und mittlerweile Pläne bestehen, das Anwesen in altem Glanz wieder erstrahlen zu lassen, geht zu einem schönen Teil auf Gandolfos Konto. Mit einer Handvoll Freunden hat er in den letzten Jahren unermüdlich dafür gesorgt, das Interesse an der Villa Bianca wach zu halten, seine Gruppe hat den Park gesäubert, um darin Gaukler-Spektakel zu organisieren. Zurzeit sind Arbeiten im Gange, die Parkanlage samt den Pavillons wiederherzurichten; die Mittel dafür stammen von der Fondazione Carige (Cassa di Risparmio di Genova) sowie von der Europäischen Union.

Bis Ende des nächsten Jahres soll die Aufgabe abgeschlossen und der Park dem Publikum zugänglich sein. Anschliessend soll dann die Renovierung der Villa in Angriff genommen werden, wobei das Geld dafür allerdings noch nicht aufgetrieben ist. Vage sind auch noch die Pläne, was die spätere Nutzung betrifft, man denkt etwa an die Einrichtung eines Clownmuseums, einer Grock-Gedenkstätte mit Memorabili aus seinem früheren Besitz sowie eines Ausbildungs- und Schulungszentrums für Clowns, Gaukler und Mimen.

[ Weiterlesen hier: Quelle: NZZ ] - [ Weblink: Die Seite der Grock Foundation ]

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Montag, Januar 10, 2005

On This Day - January 10

1880 Grock the circus clown was born as Adrien Wettach in Switzerland.
[ Source: New Scotsman ]

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"Waruuum? - Nit mööööglich!" - Vor 125 Jahren: Geburt des Clowns Adrien Wettach, genannt Grock

Grock alias Adrian Wettach - Bild: dpaEs gab einmal eine Zeit, da gehörten Clowns zu den berühmtesten Menschen, auf der ganzen Welt. Der Größte unter ihnen hieß Grock. Einfach nur Grock. Grock war eine Figur, die sich in keinem Land vorstellen musste. Riesige Schlappschuhe, riesige Schlabberhose, aber winzige Instrumente – das waren seine Markenzeichen. Und natürlich dieses in allen Tonarten hervorgebrachte "Waruuum?", gefolgt von einem "Nit mööööglich!", ausgestoßen mit vollster Naivität und bodenlosem Erstaunen.

Der Mensch hinter Grock ist der Schweizer Adrien Wettach, der seine Autobiografie mit den Worten eröffnet: "Ich habe drei Leidenschaften: Autos, Boxen und Billard. Außerdem war ich Clown." Geboren wird er am 10. Januar 1880, mitten hinein in eine bürgerliche Familie aus lauter begabten, aber verhinderten Zirkuskünstlern. Auch Adrien soll etwas Ordentliches werden, am besten Uhrmacher. Aber er tickt anders und wird Clown.

Dummer August im Schweizer Nationalzirkus

Im Oktober 1903 arbeitet Wettach als Dummer August im Schweizer National-Zirkus. Als er Partner des damals berühmten Clowns Brick wird, bekommt er seinen Namen verpasst: Grock. Brick und Grock – das klingt gut. 1910 ist Grock der bekannteste Unterhaltungskünstler in Europa. Die größten Zirkusse und Varieté-Bühnen in London, Paris und Berlin buhlen um ihn. Seinen Ruhm erringt Grock mit grandioser Musikalität und einer Solo-Nummer, deren Gerüst während seiner 50 Jahre dauernden Karriere nahezu unverändert bleibt.

Grock wird geliebt und er liebt es, umjubelt zu werden. So fällt es ihm nach dem Zweiten Weltkrieg schwer, von der Bühne Abschied zu nehmen. 1954 ist es endgültig vorbei, die Zeit ist über ihn hinweg gegangen. In Hamburg gibt Grock seine Abschiedsvorstellung. Dann zieht sich Dr. (h.c.) Adrien Wettach an die italienische Riviera zurück, wo er am 14. Juli 1959 stirbt. Seine Autobiografie endet so: "Gäbe es eine Wiedergeburt und man könnte sich wünschen, als was man wiedergeboren würde, so gäbe es für mich nur eins: Ich würde wieder Grock – ein Clown."
[ Quelle ]

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Mittwoch, Dezember 15, 2004

Ein Grockland entsteht - Adrian Wettachs Name für den Jurabogen

Adrian Wettach genannt GrockMit Hilfe eines Themen- und Freizeitparks den Jurabogen kulturell, touristisch und wirtschaftlich erschliessen. Der Name Grock soll es möglich machen. «Die Freizeitindustrie erfährt europaweit grossen Aufschwung. Wir gehen davon aus, dass dies noch eine ganze Weile anhält.»
Verantwortlich für diese Idee ist die "Association Grockland". Sie hat sich dafür die Geburtsregion von Adrien Wettach ausgesucht, nämlich den Jurabogen (BE-JU-NE).

[ Quelle: Bieler Tageblatt ]

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Donnerstag, März 23, 2000

Berner Jura ehrt den Clown «Grock» (Adrian Wettach)

Mittwoch 22. März 2000, Diverses

Tavannes. Der Berner Jura ehrt seinen grossen Sohn Adrian Wettach alias «Grock», den «König der Clowns», mit einer Reihe von Anlässen. Bis zum 9. April sollen im Tal von Tavannes Konzerte, Ausstellungen, Variétés und Filmaufführungen stattfinden. Grock wurde 1880 in Loveresse geboren und starb 1959 als weltberühmter Künstler in Italien.
[ Weiterlesen hier: Quelle Schaffhausener Nachrichten ]

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