Sonntag, November 21, 2010

Wolfgang G. Wettach beim Grünen-Parteitag vertritt das Thema Atomkraft: Hauptsache glaubwürdig

Grünen-Kernthema Atomkraft: Zwischen altem Protestgeist und neuer Bürgerlichkeit
SPIEGEL Online: Grünen-Kernthema Atomkraft: Zwischen altem Protestgeist und neuer Bürgerlichkeit
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Freitag, Februar 05, 2010

Wettach Familientreffen in Langensteinbach

Wettach Familienbild

Am Rande der Lesung des Buches von Walter Wettach über Adrien Wettach, Grock, trafen sich in Langensteinbach/Baden am 05.Februar 2010 etwa 20 Wettachs (inkl. angeheiratete) und Wettach-Nachfahren, darunter Horst, Brigitte, Klaus, Wolfgang, Theo Wettach...

[ Das Bild größer ] Und die folgenden kurzen Sekunden gingen dem Bild voraus:


Freitag, Februar 05, 2010 Wettach Familientreffen … - MyVideo

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Samstag, Januar 30, 2010

Wider die Datensammelwut: Wolfgang G. Wettach bei Demonstration in Tübingen

Wettach: Grüne Rede bei wider-die-datensammelwut. Bild: @tirsalesDas Schwäbische Tagblatt schreibt: Am Samstag zogen rund 100 Demonstranten vom Europa- zum Marktplatz. Sie protestierten gegen das zunehmende Sammeln und Speichern persönlicher Daten: Durch die verstärkte Überwachung der Bürger seien demokratische Grundrechte in Gefahr. Aufgerufen hatte das Aktionsbündnis "Wider die Datensammelwut", unterstützt von der Piratenpartei, den Grünen, der Gewerkschaft Verdi, dem Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung sowie lokalen Gruppen wie dem Stammtisch "Unser Huhn". (...)

Bei der Kundgebung wandten sich mehrere Redner gegen das vermehrte Sammeln von Daten durch den Staat - aber auch durch Firmen und Konzerne. Wenn jeder Schritt nachvollziehbar sei, leide nicht nur die Privatsphäre. Auch die Presse- und Meinungsfreiheit sei in Gefahr: Der Quellenschutz für Journalisten werde faktisch abgeschafft. Informanten aus Betrieben und Behörden, die Missstände öffentlich machten, müssten Repressalien fürchten - und schwiegen dann lieber.

Besonders kritisiert wurde das zentrale Speichern von Daten für den elektronischen Entgeltnachweis (ELENA). Dabei sollen von allen Arbeitnehmern beispielsweise die Fehlzeiten am Arbeitsplatz erfasst werden. (...) Wolfgang Wettach von den Grünen kritisierte die zunehmende Video-Überwachung des öffentlichen Raumes beispielsweise auch in den TüBussen. (...)

(Auszug aus der Rede) Wir Grüne erwarten von der Bundesregierung, dass sie sich bei der anstehenden Revision der EU-Datenschutzrichtlinie für deutliche Verbesserungen bezüglich des Auskunftsrechts und der Datensparsamkeit einsetzt.

Diese Datensparsamkeit gilt auch Landesweit, wenn im ersten Entwurf der Fragebögen etwa zur ESU, zur Einschulungsuntersuchung, nicht nur der Schulabschluss der Eltern abgefragt werden sollte sondern auch ob das Kind lügt, stiehlt oder sonstwie auffällig sich verhält. Wie bei ELENA mit den Streiktagen hat man bei der ESU die schlimmsten Fragen entfernt, um alle anderen Informationen ungestört erheben zu können.

Die Wahl zwischen Freiheit und Überwachungswahn gilt auch kommunal: Flächendeckende Videoüberwachung in den TüBussen haben wir bereits „Zu Ihrer Sicherheit und gegen Vandalismus“ heisst es. Liest man manche Leserbriefe im Tagblatt dann geht das noch nicht weit genug. Aber wollen wir wirklich flächendeckende Videoüberwachung auch unserer öffentlichen Plätze wie andere Städte das schon haben? Niemand hier glaubt doch dass wir mit Nacktscannern bei den TüBussen noch mehr Sicherheit gewinnen würden. Und in den Flughäfen glauben wir Grüne das genausowenig.

Wir fordern die Bundesregierung auf, endlich an der Einrichtung der im Koalitionsvertrag angekündigten “Stiftung Datenschutz” zu arbeiten. Bisher scheint nur der wohlklingende Name des Projekts Konsens in der Koalition zu sein. Unter uns hier versammelten geht der Konsens deutlich weiter.

Die Gewerkschaften wissen längst, dasss man für Grundrechte immer wieder kämpfen muss. Wir Grünen kämpfen, mit Euch gemeinsam, für das Grundrecht auf Informationelle Selbstbestimmung - auf allen Ebenen, in Europa, im Land und hier in Tübingen. Wir sind passenderweise vom Europaplatz zum Tübinger Rathaus gezogen um unsere Forderungen klarzumachen.

Wir haben die Wahl: Echte Freiheit oder falsche Sicherheit – ich sage: Kämpfen wir für mehr Freiheit, gegen ELENA und den Überwachungsstaat!


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Donnerstag, Januar 28, 2010

Wolfgang G. Wettach bei Spiegel Online: Als der Briefträger die Monster brachte

Spiele per Post bei Spiegel OnlineHunderte von Spielern auf der ganzen Welt treten in einer erdachten Spielwelt gegeneinander an, ohne einander je gesehen zu haben - das gab's schon vor "World of Warcraft".
(...)
Jeder Spieler ist ein Weltenschöpfer

Bei vielen dieser Fantasy-Postspiele trieb die Mitspieler mehr noch als die Lust zu gewinnen die Leidenschaft an, eine eigene Welt zu erschaffen und mit anderen Spielern die Simulation dieser erdachten Welt zu durchstreifen.

In dem 1989 erschienen Band "Spiele per Post" beschreibt der Erfinder des Postspiels Myra Wolfgang G. Wettach den Reiz so:

"Dabei geht es darum, eine Welt der Phantasie, nämlich Myra, kulturell auszugestalten und glaubhaft zu beschreiben. Gleichzeitig soll durch Spielhandlungen in dieser Welt der Phantasie 'Geschichte geschrieben werden'."
Den Aufwand, sich in die damals gerade mal sieben Jahre alte Spielwelt Myra einzufinden, beziffert Wettach für Spielleiter so: Der neue Spielleiter müsse sich genügend einarbeiten, um in den "Auswertungen auf die Kulturen der Spieler eingehen zu können. Das bedeutet die gründliche Lektüre von 500 bis 3000 Seiten, je nachdem, wie lange ein Segment schon gespielt wird."

In den Fanzines der einzelnen Spiele berichten die Spielleiter vom aktuellen Spielgeschehen, aber bei vielen Welten reichen die Spieler auch Beiträge ein, die ihre Reiche beschreiben, Gerüchte über andere Figuren verbreiten oder Anekdoten erzählen. Diese weltenschöpferische Feinarbeit erinnert sehr an Pen&Paper-Rollenspiele, wo alle Mitspieler an einem Tisch sitzen. (...)

[ Weiterlesen hier: Spiegel Online ]

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Samstag, März 29, 2008

Wolfgang G. Wettach - Bewerbung als Grüner Europakandidat

Wolfgang G. Wettach im Europaparlament in Brüssel im Saal Petra Kelly.Das Jahr 2008 hat begonnen - und damit ein für Europa wichtiges Jahr, in dem nach dem Reformvertrag von Lissabon viele Themen zu bearbeiten sind. Themen, mit denen ich mich über viele Jahre beschäftigt habe, sind heute europäische Themen: Innere Sicherheit, neue Atomkraftwerke, gesunde Ernährung, wozu heute auch der Kampf gegen gentechnisch veränderte Organismen (GVOs) gehört. Schliesslich eine Wirtschaft für den gemeinsamen europäischen Markt, die das Attribut ‘sozial’ noch verdient und zugleich eine Grundlage für alle und als grüne Marktwirtschaft neue Chancen für Gründer bietet.

In vielen Gesprächen der letzten Jahre, vor allem 2006/2007, habe ich mit interessierten Menschen über die Zukunft Europas und Traum oder Alptraum der Osterweiterung gesprochen, wobei der Entschluss gereift ist, den Anregungen von Freunden und Bekannten folgend mich um ein Mandat, um einen Listenplatz für das Europaparlament zu bemühen. Dafür kommt nur die Partei in Frage, die ich seit ich sie damals mitbegründet habe, stets als ‘meine Partei’ gesehen habe, auch in Jahren in denen ich ausserhalb der Partei aktiv war: Bündnis 90/Die Grünen. Ich möchte mich mit anderen dafür engagieren, dass intern und in der Öffentlichkeit ein klares Europa-Profil entsteht, dass wir eine echte Europa-Partei werden.

Als Unternehmensberater bin ich seit einem Jahrzehnt für Firmengründer tätig und damit in der Wirtschaftsförderung. Die Europäische Wirtschafts- und Währungspolitik, die Einbindung Grossbritanniens und wirtschaftliche Auswirkungen politischer Entscheidungen gehören zu meinen Themen. Wirtschaften soll aber auch sozial und nachhaltig sein - und besseres Wirtschaften, wie bessere Bildung, ist frei von Diskriminierung.

Dieses Jahr habe ich habe begonnen, mich nach und nach in allen interessierten Kreis- und Ortsverbänden von Bündnis90/Die Grünen vorzustellen - so wie ich auch meine Vorstellungen von einem Europa, das ökologisch, sozial, demokratisch und gewaltfrei sein und die Freiheiten seiner Bürger wahren soll, vorstellen möchte. Für dieses Europa - und für Euch - möchte ich ins Europaparlament 2009.

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[ Weiterlesen hier: Quelle ] - [ Blog: http://gruene.wettach.org ]

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Montag, September 03, 2007

Tübinger MYRA-Tage - Tübinger Tolkien-Tage 03.-09.September 2007 mit Wolfgang G. Wettach

J.R.R.Tolkien ist der Autor, dem sich Wolfgang G. Wettach und andere widmenSiebzig Jahre ist es in diesem Septmeber her, dass die lesende Welt einen ersten Blick nach Mittelerde werfen konnte, in diese literarische Welt des Professors J.R.R. Tolkien, die ein ganzes Genre an Literatur, die Fantasy, nach sich zog. Damals erschien mit "The Hobbit" Tolkiens erster Roman, zunächst als Kinderbuch. In Deutschland sind es genau fünfzig Jahre seit Tolkiens Werk mit "Der kleine Hobbit" in der Übersetzung von Walter Scherf seinen Siegeszug durch die deutschen Bücherregale begann. Vor fünfundzwanzig Jahren schliesslich begann das Projekt Myra, das Projekt eine eigene Welt der Phantasie in allen Aspekten "mit beliebig vielen Menschen über beliebig viele Jahre hinweg" gemeinsam zu erschaffen, zu beschreiben und Jahr für Jahr zu simulieren - etwas was ohne das Vorbild Tolkiens so nicht denkbar gewesen wäre.

Aus diesen drei Anlässen veranstalten diese Woche vom Montag 03. bis 09. September 2007 der von Wolfgang G. Wettach geleitete Tübinger Verein der Freunde Myras VFM e.V. zusammen mit der Deutschen Tolkien-Gesellschaft DTG, dem Verein Tübinger Rollenspieler TRoll e.V. und anderen die TÜBINGER TOLKIEN TAGE - eine ganze Woche Märchen, Mittelalter und Fantasy.

Montag bis Freitag ab 18 Uhr in der Marquardtei, Samstag und Sonntag ab 12 Uhr im Salzstadel erwarten die Hunderte von Tolkien-Experten und -Enthusiasten eine breite Palette von Vorträgen, Autorenlesungen und Workshops dazu, selbst AutorIn zu werden, eigene Welten zu bauen und diese Ansätze in der Schule oder Erwachsenenbildung umzusetzen, wo Projekt Myra zur Selbstbehauptung und für Trainings gegen Gewalt und Rassismus eingesetzt wird. Neben Friedhelm Schneidewind, Tolkien-Experte und Verfasser des grossen Tolkien-Lexikons referieren etwa mehrere preisgekrönte Autorinnen neuer deutscher Fantasy, Nina Blazon und Evelyne Okonnek, sowie Fantasy-Film Experte Robert Vogel, der von aktuellen Dreharbeiten an der Verfilmung von Ottfried Preusslers "Krabat" in Rumänien ebenso berichten wird wie von den parallel zu den Tübinger Tolkien Tagen stattfindenden Dreharbeiten zu einer neuen Verfilmung von Terry Pratchetts "Scheibenwelt" in den Pinewood Studios in London.

[ Weiterlesen hier: PresseMitteilung.ws ] - [ Weiterlesen hier: WikiNews ]
[ Weiterlesen hier: Webseite zur Veranstaltung ]

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Sonntag, Juli 08, 2007

Wolfgang G. Wettach neu im Vorstand der Aschenhütte

Das Ferienheim Aschenhütte - Quelle: www.Aschenhuette.deAm Sonntag hat die Versammlung des Trägers des Ferienheims Aschenhütte im Rahmen einer Nachwahl auf ihrem Jahrestreffen Wolfgang G. Wettach in den Vorstand gewählt, wo er sich gemeinsam mit anderen Vorständen verstärkt um das Marketing des Hauses und den Internet-Auftritt kümmern will.

Was ist die Aschenhütte?

In den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts schufen sich Mitglieder der Evangelischen Jugend aus Karlsruhe, darunter Paul Wettach und Theodor Schwankert, im Gaistal in Bad Herrenalb ihr eigenes Domizil - die Aschenhütte.

Im Laufe der Jahre entwickelten sie, mittlerweile in einem Trägerverein organisiert, ihr einst bescheidenes Haus zu einem ansehnlichen Ferien- und Freizeitheim.

Ein Engagement für das Haus und seine Ziele hat unter den verschiedenen Zweigen der Familie Wettach Tradition: Neben und nach Paul Wettach haben sich Erika und Horst Wettach im Vorstand engagiert, seit 2005 ist Klaus Wettach Stellvertretender Vorsitzender.

Weltoffene Begegnungsstätte

Unter dem Leitwort "weltoffen" öffnete sich das Haus bald nicht nur evangelischen Kirchengemeinden, sondern auch anderen kirchlichen Konfessionen, Vereinen und Schulen. Auch auf Gäste islamischen Glaubens, speziell türkischer Herkunft, wird besonders eingegangen - für ein gutes Schullandheim wie die Aschenhütte heute selbstverständlich.

Die Aschenhütte dient damit in heutiger Zeit als Stätte der Begegnung dem Aufenthalt insbesondere junger Menschen und Familien, von kirchlichen Gemeinden, Gemeinschaften und Vereinen, Schulen und deren Aktivitäten. Viele Wanderungen direkt vom Haus möglich, Ausflugsziele laden in die weitere Umgebung des Hauses ein.

Klare Ziele: Umweltbewusstsein, Verständigung und Toleranz

Vor seiner Wahl schon beteiligte er sich an der Investitionsplanung des Hauses und den Entwürfen für eine neue Satzung, die noch vor seiner Wahl verabschiedet wurde und klarer noch die Ziele formuliert die der Träger umsetzen will und denen das Ferienheim Aschenhütte dienen soll. Umweltbewusstsein, interkonfessionelle und internationale Begegnung und Verständigung, vor allem aber Toleranz.

Mehr korporative Mitglieder einladen

Einen weiteren Schwerpunkt seiner Tätigkeit möchte Wolfgang G. Wettach darin sehen, wieder mehr korporative Mitglieder in die Trägerschaft des Ferienheims Aschenhütte einzubinden, einladender zu werden für Organisationen und Institutionen, die dazu kommen sollen, das Haus noch klarer als "unsere Aschenhütte" zu erleben: "Evangelische Pfarr- und Kirchengemeinden, Kirchenbezirke und deren Einrichtungen können korporativ-fördernde Mitglieder werden", hatte es bisher geheissen, doch der Sparzwang allerortens hatte das auf zuletzt ein korporatives Mitglied abschmelzen lassen. Hier setzte sich Wettach für Satzungsänderungen ein, nach denen auch gemeinnützige Vereine jeder Art und Instutionen Mitglied werden können, ohne wie bisher einen zehnfach erhöhten Beitrag zahlen zu müssen. Wenn für Organisationen die Stammkunden sind der Beitritt tatsächlich eine Möglichkeit zu sparen ist, so seine Überlegung, wird auch die Trägerschaft des Hauses auf breitere Schultern gestellt. Dafür will er künftig werben.

Moderner Tagungsort

Seit Jahren präsentiert sich die Aschenhütte, etwa im Rahmen des Jugendherbergswerkes, als Ort für Tagungen, wofür Tagesräume in verschiedensten Grössen und von der Ausstattung her schon seit langem Overheadprojektor und seit neuestem auch Beamer zur Verfügung stehen.
Auch als Stützpunkt für Sprachcamps für Kids & Teens der Berlitz Sprachschule dient das Ferienheim Aschenhütte immer gerne. Die Offenheit und freundliche Professionalität des Teams der Hausleitung von Elisabeth und Peter Böhles wird dabei immer wieder geschätzt.

[ Die neue Webseite: http://www.aschenhuette.de ]

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Mittwoch, Dezember 06, 2006

Bücherwürmer protestieren: «Regalhaltung ist Literaturquälerei» - Wolfgang G. Wettach macht BookCrossing

Quelle: Haus der Literatur.deTübingen/Freiburg 05.12.2006 (dpa/lsw) - Wenn Wolfgang Wettach eine Kneipe oder ein Restaurant in Tübingen besucht, nimmt der Bücherliebhaber gerne etwas zum Lesen mit. Macht er sich dann wieder auf den Weg nach Hause, bleibt das Buch meist liegen. Der Tübinger ist allerdings weder besonders vergesslich noch zerstreut - er «lässt das Buch frei», wie er selbst sagt. Wettach betreibt «Bookcrossing» - so heißt eine Online-Tauschbörse, über die Bücher ausgesetzt und um die Welt geschickt werden.

Ein Phänomen, das weltweit, auch in Baden-Württemberg, immer mehr Anhänger findet. Im Südwesten sind derzeit mehr als 4500 «Bookcrosser» auf der offiziellen Homepage registriert, nur in Nordrhein-Westfalen gibt es momentan mehr Fans der literarischen «Schnitzeljagd». Das Prinzip ist simpel: Jeder, der ein Buch mit dem Rest der Welt teilen will, registriert sich kostenlos online. Hat er das Buch dann mit einer Registriernummer und einem Label von der Website versehen, kann er es «freilassen».

Sobald der «Bookcrosser» im Internet-Forum bekannt gibt, wo das Buch sich befindet, ist die Jagd auf den Schmöker eröffnet. Wer das Buch dann findet, vermerkt dies ebenfalls online und schreibt vielleicht noch dazu, wie ihm der Lesestoff gefallen hat. Getreu dem Motto «Regalhaltung ist Literaturquälerei» hat der Tübinger Unternehmensberater Wettach in drei Jahren schon fast 500 Bücher in der «freien Wildbahn» ausgesetzt statt sie zu Hause Staub ansetzen zu lassen: «Ich finde es interessant, mich auf diese Weise mit anderen über Literatur auszutauschen», beschreibt er seine Motivation.

Besonders spannend sei auch die «Jagd» auf die freigelassenen
Bücher: «Bei meinem ersten Mal war die Beschreibung sehr geheimnisvoll. Ich musste zu einem Schloss gehen. Neben einem Parkplatz war ein Eisentor, unter das ich durch fassen musste - und siehe da: das Buch lag tatsächlich da», erzählt der 33-Jährige.

Inzwischen hat er nach eigenen Angaben schon 390 Schmöker gefunden. Neben Tübingen, Stuttgart, Karlsruhe und Mannheim gehört auch Freiburg zu den «Bookcrossing»-Hochburgen in Baden-Württemberg. Hier schickt Sonja Felber ihre Bücher auf die Reise: «Eigentlich wollte ich ja Platz in meinem Regal schaffen, aber mittlerweile habe ich mehr Bücher gefunden als ich losgeworden bin», berichtet sie schmunzelnd.

Besonders reizvoll ist für die 30-Jährige, den Weg eines Buchs zu
verfolgen: «Manchmal lasse ich eins frei und lege mich auf die Lauer, um zu beobachten, was passiert», beschreibt sie den Kitzel des Versteckens und Findens. Als Tipps geben die erfahrenen «Buchauswilderer» Anfängern mit auf den Weg, möglichst gebundene Bücher auszusetzten, weil die länger «überlebensfähig» seien: «Wer sein Buch in freier Natur auswildert, sollte es in eine Plastiktüte stecken», erklärt Sonja Felber. Wichtig sei auch ein entsprechendes Etikett oder Aufkleber, mit dem darauf hingewiesen wird, dass das Buch absichtlich «freigelassen» wurde.

Derzeit warten laut «Bookcrossing»-Homepage rund 500 Bücher allein in Baden-Württemberg auf ihre neue Besitzer. Ob in einer Kirche, an der Bushaltestelle oder im Supermarkt - überall können sie liegen. In vielen Städten gebe es mittlerweile sogar spezielle «Bookcrossing- Zones», also Orte, an denen regelmäßig Literatur zu finden sei, erzählt Wettach. Bei der Geburt seiner Tochter vor drei Jahren habe er sogar ein selbst gestaltetes «Geburtsbuch» mit einigen Bildern von ihr auf die Reise geschickt: «Bisher haben es 87 Menschen weltweit in der Hand gehabt und mir zu ihrer Geburt gratuliert. Es war in ganz Europa, Amerika und sogar in Malaysia.»

(Internet: www.bookcrossing.de)

[ Weiterlesen hier: Quelle dpa/Haus-der-Literatur.de ]

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Montag, Juli 21, 2003

Literatur+ Lesezeichen im BR Fernsehen: Wolfgang G. Wettach mit BookCrossring

Quelle: BR OnlineBOOKCROSSING
Einmal gelesen und dann ab ins Regal. Das ist das Schicksal unserer Bücher. Dabei sind sie voller Leidenschaft, unterhaltsam und spannend, witzig und aufwühlend. Doch meist lassen wir uns nur auf eine einmalige Affäre mit ihnen ein. Dann werden sie weggesperrt, degradiert zum dekorativen Buchrücken im Regal lebendig begraben. Ganz klar, die Regalhaltung von Büchern ist Literaturquälerei.

GEHEIME TAUSCHORTE
Doch jetzt ist Schluss damit. Denn es haben sich Menschen gefunden, die den Büchern die Freiheit wieder geben. Überall werden jetzt Bücher ausgesetzt. Damit sie neue Leser finden. Auf der Straße, in Lokalen, auf Friedhöfen und Parkbänken. Man muss sich nur auf den Weg machen sie zu finden. Ausschau halten, nach frei lebenden Exemplaren, die plötzlich wieder unsere alltäglichen Wege kreuzen. Einige von ihnen lassen sich leicht entdecken, andere wollen ein wenig gesucht werden.

VERSTECKTES BUCH BEIM BOOKCROSSING
Und das Schöne ist: Der Finder darf sie einfach behalten. Mit nach Hause nehmen und lesen. Und sie dann irgendwann irgendwo wieder in die Freiheit entlassen. Bei der Bücherbefreiung herrscht jedoch nicht die totale Anarchie. Sie wird organisiert. Im Internet. Unter der Adresse Bookcrossing.com kann man sich anmelden und angeben welches Buch an welchem Ort versteckt werden soll. Jedes Buch erhält ein Nummer. Ein Etikett, das ausgedruckt werden kann und auf das Buch geklebt wird, damit man es als ausgesetztes Buch erkennt.

Die Idee des Bookcrossing verbreitet sich gerade in rasender Geschwindigkeit auf der ganzen Welt. Auch in Bayern steigt die Zahl der Buchbefreier stündlich. Jeder erhält eine eigene Internetseite für seine Bücher, sein eigenes virtuelles Bücherregal. Die Bookcrosser genießen die Anonymität des Netzes und verstecken sich gerne hinter phantasievollen Namen und Bildern. Seltene Exemplare werben auch öffentlich für die Sache.

Wolfgang G. Wettach: "Ich bin seit Mai dabei, habe 62 Bücher registriert, 23 freigelassen, 10 gefangen, die andere ausgesetzt haben. Das gehört ja auch zum Spiel dazu. Das man sich nicht nur von einem Buch trennt, sondern auch neugierig wird, was andere gelesen haben." (...)

Geheimnisvoll und überraschend, das ist der Reiz von Bookcrossing. Wer es einmal getan hat, will es immer wieder tun und will auch andere bekehren.

Wolfgang G. Wettach: "Geht auf Bookcrossers.de. Informiert Euch dort und dann geht mal in Euren Keller, an Eure Regale. Überlegt Euch welche Bücher Ihr nie wieder lesen werdet und lasst die zu neuen Lesern kommen, egal auf welchem Weg. Egal ob auf Tausch oder durch Freilassung oder das Ihr es an irgendeinen anderen Ort stellt, wo andere es dann finden."

HERR LEHMANN WARTET AUF EINEN MITNEHMERHerr Lehmann ist eigentlich Berliner, ob er sich wohl in Zürich wohl fühlt oder in Rom - oder wohin auch immer seine Reise geht.

[ Der ganze Text hier: Quelle Sandra Wiest für BR-Lesezeichen ]

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Donnerstag, Dezember 20, 2001

Wolfgang G Wettach: Gast-Filmkritiker des Tagblatts zum Herrn der Ringe

Wolfgang G Wettach als FilmkritikerUnser Gastkritiker Wolfgang G. Wettach (alias "Magister Foran") ist seit seiner Kindheit in den siebziger Jahren Tolkien-Fan. Der studierte Anglist aus Bebenhausen ist Miterfinder der Fantasy-Welt "Myra" und des Internet-Spiels Vangor sowie Webmaster von tolkienonline.de.
In der Nacht zum Mittwoch versammelten sich rund um die Welt kurz vor Mitternacht Scharen von Menschen vor den Kinos, um endlich den ersten Teil der gigantischen Filmtrilogie "Der Herr der Ringe" zu erleben, die unter der Leitung von Regisseur Peter Jackson das Licht der Kinosäle erblickt. Mehr als zwanzig Jahre sind vergangen seit dem letzten Versuch, Tolkiens Werk - in Zeichentrick - auf die Leinwand zu bringen. Jahrzehnte, in denen Tolkiens Nachfolger und Nach-Nachfolger die Buchläden und die Kinder- und Jugendzimmer eroberten. Nachfolger zu denen Weltraum-Epen wie "Star Wars" ebenso gehören wie der berühmteste Zauberlehrling der Welt, der kurz vor seinem Ahnherrn, dem Hobbit Frodo Beutlin, die Kinokassen im Sturm nahm. (...)

Und so, wie zwei Menschen das selbe Erlebnis nie gleich erinnern und erzählen, gibt es auch hier teils deutliche Abweichungen, die nur hartgesottene Puristen stören werden. Sie sollten sich lieber freuen, dass auch neu erfundene Dialoge mit Elben in der korrekten Elbensprache des Professors Tolkien geführt werden, als zu beklagen, dass im Film die Frauen (vor allem ‘Arwen’ Liv Tyler) von Anfang an eine grössere Rolle spielen als in den weitgehend frauenfreien Romanen. Und warum sollte Jackson nicht schon zu Anfang die fröhliche Rose einführen, die am Ende der Romane die Gemahlin des treuen Gefährten Sam Gamdschie wird? Auch eine starke Cate Blanchett, königlich wie in "Elisabeth" aber eng am Buch, sorgt dafür, dass die Frauen hier präsent sind und in Erinnerung bleiben.

Was sagen die Fans? Erste Reaktionen nach der Premiere waren einhellig: "Ja, das passt" und "Den muss ich mir öfter ansehen." Mehr war von vielen, die die Bilderflut und die unglaublichen Eindrücke dieses Kino-Erlebnisses erst in den Stunden oder Tagen danach verarbeiten müssen, nicht zu hören, auch wenn manch einer diesen oder jenen Aspekt der Buch-Erzählung vermisst haben mag. Aber dies ist, wie gesagt, keine Abverfilmung der Bücher.

Peter Jackson hat einen Beitrag zu Tolkiens Welt geschaffen, der weit mehr ist als eine Vorlage für die Figuren in den Kindermenüs eines Hackfleisch-Braters und in Eiern aus Kinderschokolade. Mehr als der Anlass für eine Vermarktung der Zusatzartikel in den Kaufhäusern. Diese Filme werden bleiben, zumindest in den Herzen der heimlichen Bewohner von Mittelerde, der Fans.
[ Weiterlesen hier: Die volle Filmkritik im Schwäbischen Tagblatt ]

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Montag, Oktober 23, 2000

Wolfgang G Wettach: Veranstalter des Harry Potter Events HarryWeen

Wolfgang G. Wettach (Tischmitte) alias Magister Foran, Lehrer für Zaubergetränke und Runenkunde, der Veranstalter des HarryWeenAm Samstag verwandelte sich das Tübinger Schlatterhaus für kurze Zeit in die vermutlich größte Zauberschule Deutschlands.

Rund 40 Zauberlehrlinge à la Harry Potter, vornehmlich aus dessen Fan-Gemeinde im Internet, feierten "Harryween". Dies ist ein frisch kreierter Event zwischen dem Erscheinen des 4. Bandes am 13. Oktober und dem keltischen Geister-Fest am 30.Oktober.
Der Eintritt kostete 10 DM. Passend gewandete Zauberer mussten nur die Hälfte, begleitende "Muggel" hingegen einen erhöhten Eintrittspreis zahlen.

Natürlich war auch das Speisen- und Getränkeangebot stilecht: Es gab alkoholfreies Butterbier und heisses Katzenblut und auch Bertie Botts Bohnen für alle Geschmacksrichtungen fehlten nicht.

Ein Überschuss aus den Einnahmen soll übrigens an UNICEF überwiesen werden. (...)
[ Weiterlesen hier: Quelle: Schwäbisches Tagblatt/Cityinfonetz ]

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